Land Rover Discovery 4 – Bequem von A nach B

02. November 2014 von iviz

Zugegeben – ich kann es nicht mit Bildern beweisen – aber ich habe kürzlich eine ausgiebige Probefahrt in einem Land Rover Discovery 3.0 SDV6 HSE gemacht.

Der silberne Riese mit seinem 2,6t Leergewicht und 3,2t Gesamtgewicht ist kein Erscheinung von ausgeprägter Dynamik – das will er auch gar nicht sein. Die Vorteil eines Disco sind ganz wo anders zu suchen, z.B. in der dritten Sitzreihe ;-)

Mit 7 Sitzen ist Platz für viel Gepäck und viele Passagiere vorhanden. Selbst in der letzten Reihe sitzen Erwachsene mit 1,80m bequem und luftig! Das Raumgefühl welches der Land Roher einem vermittelt ist ausgezeichnet, nicht nur geräumige Sitzplätze, sondern auch in Sachen Rundumsicht. Durch seine kantige Karosserie ist das Raumschiff jederzeit gut abzuschätzen – wo die Kante zu sehen ist, hört das Auto auf – kein Vergleich zur kürzlich gefahrenen A-Klasse.

Über Fahrkomfort brauchen wir uns hier nicht zu unterhalten, die Luftfederung hat mit Unebenheiten kein Problem. Man merkt gerade zu, wie sich das Disco Fahrwerk über normale Autobahn und Landstrassen langweilt.  Der Motor spielt mit 256 Diesel PS und 600NM in der Oberklasse mit und vermag die 3 Tonnen Fuhre auch angemessen zu beschleunigen. Die grosse Schrankwand will aber durch den Fahrtwind geschoben werden. Dieser ist übrigens schon bei 130 km/h im Innenraum neben den Abrollgeräuschen von den Ganz-Jahres Reifen gut zu hören. Verbrauch laut Verkäufer realistisch bei 9 Liter Diesel auf 100km, nicht gerade wenig – bedenkt man, dass  5er und E-Klasse heute schon mit 5,5 l/100km auskommen.

Positiv fällt insgesamt neben der sehr gut schaltenden Automatik auch die Verarbeitung auf, hier hat Land Rover in den letzten Jahren offenbar deutlich aufgeholt. Auch der Sitzkomfort geht in Ordnung, die mit Leder bezogenen Sitze geben aber nur wenig Seitenhalt (schnell in Kurven fährt man ja eh nicht…).

Navigation und Entertainment sind dagegen nicht ganz auf der Höhe der Zeit, erkennen aber zumindest mein Samsung S3 ohne Probleme. Bis auf das Entertainment gibt der restliche Discovery bei der Bedienung keinerlei Rätsel auf – das ganze Auto ist durchdacht und auf optimal Platzausnutzung optimiert.

Schaut man sich die Preisliste, Versicherung und Steuer vom Disco an, dann wird einem schnell klar, wieso nicht alle Familien mit 2 und mehr Kindern einen fahren. Das Raumschiff kostet richtig viel Geld – in der Schweiz ist bei guter Ausstattung, mit mindestens 70.000 CHF zu rechnen. Da sind die einzigen echten Gegner in dem Segment – VW Sharan 7-Sitzer oder Seat Alhambra fast 20.000 CHF billiger.

So would you buy one? – Well, yes! Wer den Platz braucht, hohe Zuladung und ggf. auch noch Anhänger ziehen will, dazu vom Preisschild nicht abgeschreckt wird, bekommt mit dem Discovery ein erstaunlich vielseitigen Raumgleiter. Dieser serviert definitiv kein Einheitsbrei und zieht seinen Besitzer elegant aus jeder Situation – egal ob Oper oder Ski-Gebiet.

A 180 CDI – der Einser von Mercedes

02. November 2014 von iviz

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Vor Jahren wurde BMW mit seinem Einser belächelt – Design, Platz, Übersichtlichkeit und Nutzwert wurden kritisiert. Gute Rendite hat er offenbar doch gebracht. Mercedes dagegen war der Musterknabe, die A-Klasse mit super Nutzwert und Übersichtlichkeit spielte auf einem ganz anderen Spielfeld. Doch mit der neuen A-Klasse wechselt auch Mercedes auf den “Sportplatz”.

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Fangen wir mal bei den positiven Punkten dieses Modells an:

  • Das Fahrwerk überzeugt mit gutem Komfort gerade für die Langstrecke.
  • Navi und Radio Bedienung sind eingängig (besser als bei aktuellen VW Modellen!).
  • Die Sitze in der erste Reihe sind sehr bequem und lassen sich gut auf den Fahrer einstellen.
  • Verbrauch ist akzeptable für den 180 CDI und damit auch die Reichweite.
  • Optik überzeugt, im Gegensatz zur alten A-Klasse deutlich mehr.
  • DSCN7010Intelligent Light ist sein Geld echt Wert, danke guter Ausleuchtung und Kurvenlicht wird die Fahrbahn perfekt ausgeleuchtet.
  • Die Freisprechanlage funktioniert sehr gut, Geräuschniveau ist deutlich niedriger als z.B. beim VW Golf.
  • Die Kniefreiheit der zweiten Reihe kann sich sehen lassen.
  • Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, hier macht keine sichtbare Oberfläche einen schlechten Eindruck.
  • Die Windgeräusche auch bei schneller Autobahnfahrt bleiben moderat, was auch der Freisprechanlage hilft. Gleiches gilt für Geräusche und Vibrationen aus dem Motorraum.
  • Sehr griffiges und schönes Lederlenkrad mit hochwertiger Anmutung.DSCN7017

Wo viel Licht, da ist leider auch Schatten – so auc

h in diesem Fall. Eher negativ fallen daher auf:

  • Der Motor ist zu schwach um wirklich dem Einser in Sachen Freude an Fahren das Wasser zu reichen. Mit maximal 190 km/h (abgeriegelt) und nicht vorhandener Drehfreude sowie einem Drehmoment welches sich hinter dem Offen verstekt, löst der 180 CDI das optische Versprechen der zwei Auspuffrohre nicht ein.
  • Hinzu kommt auch noch ein Getriebe welches nicht sonderlich knackig ist.
  • Noch schlimmer und eine Nebenwirkung des neuen Designs, ist die kaum noch vorhandene Rundumsicht. Nach hinten sieht man nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Strasse. Schulterblick wird von der breiten B-Säule galant neutralisiert.DSCN7013

 

  • Unverständlich auch, wieso bei einem Diesel der offenbar für die Langstrecke optimiert ist kein Tempomat serienmässig an Board ist.
  • Dagegen gibt es ab Werk eine nervige Abstandswarnung, die viel zu spät reagiert und ohne Abstandstempomat mehr nervt als wirklich hilft.
  • Der Kofferraum ist ein Witz – da ist das Gepäckabteil des Polo besser nutzbar.DSCN7009
  • Freut man sich über die Kniefreiheit, ist die Kopffreiheit in zweiten Reihe ein echtes Hindernis für Mitfahrer über 1,8m.
  • Eher schlecht sind auch die Bremsen, welche sich sehr unruhig bei starken Bremsungen zeigen.
  • Keine Ausgeburt von Ergonomie ist nach wie vor der Multifunktionshebel für Licht, Scheibenwischer und Blinker.
  • Das Design nicht alles ist, zeigt auch der Tacho – eher schlecht abzulesen im Vergleich zu VW, Audi und BMW. 

Bleibt die übliche Frage – would you buy one? – Well, no ! Der Einser ist der besser Sportler, der Golf das bessere Alltagsauto… bringt nix.

Nissan Sentra – laaaangweilig…

27. September 2014 von iviz

20140727_112517Ok – zweite Woche in den USA und ein anderes Auto… diesmal ein Nissan Senta SV.
Ich mache es auch ganz kurz – viel gibt es zu dem Auto nicht zu sagen. Ebenfalls eine Vertreter der Gattung Welt-Auto zeigt sich die “Mittel-Klasse” Limousine als ziemlich biederer direkter Konkurrent zum Chevrolet Cruze. Er kann nichts wirklich besser, selbst bei der Ausstattung ist das SV Modell eher auf der geizigen Seite. 20140727_112541

Das CVT Getriebe macht einen unauffälligen Job, kann aber zusammen mit dem 130PS Motor auch nicht viel ausrichten und wirkt im Vergleich zum Cruze fast schon untermotorisiert.

Weniger überzeugen kann auch der Innenraum. Die Verarbeitung ist zwar solide, aber Sitze und Lenkrad hinterlassen irgendwie einen billigen Eindruck und wollen einen nicht wirklich lange in dem Wagen verweilen lassen. Die Federung, gefühlt noch eine Spur weicher als beim Chevrolet Cruze bügelt derweilen alles sauber weg. Das Fahrwerk erlaubt natürlich keine schnellen Kurvengeschwindigkeiten – geht ja sowieso geradeaus, was die nahezu seitenhaltslosen Sitze zu schätzen wissen!
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Es bleibt da eigentlich nur die Frage – would you buy one?

No, tax! Es will sich hier irgendwie keine Emotion einstellen, das Auto wirkt lieblos designed, lieblos gebaut und bringt die Insassen einfach lieblos von A nach B… nicht mehr und nicht weniger.

Chevrolet Cruze LTZ – easy rider?

27. September 2014 von iviz

Chevrolet CruzeEine Woche Mietwagen in San Francisco bringt mir die Gelegenheit, mit einem Chevrolet Cruze LTZ Bekanntschaft zu machen.

Für knappe 24.000 US-$, ist der Viertüre zu haben, meist sogar billiger. Wie üblich in Amerika hat man am Flughafen ja die breite Auswahl an Fahrzeugen. Neben Toyota, Ford, Nissan, Kia, Hyundai & Co fällt der Chevy mit seinem recht dynamischen Design auf.

Die Ausstattung kann sich dabei sehen lassen, man vermisst (fast) nichts:

  • ECOTEC® 1.4L Turbo-Benziner
  • 6-Gang Automarikgetriebe
  • 18” Alu Räder
  • Klima Automatik
  • Chevrolet MyLink Radio mit 7-inch touch-screen inkl. Rückfahrkamera
  • Keyless Access
  • Ledersitze
  • und und und…

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Auch wenn der optische Auftritt es vielleicht vermuten lässt, Dynamik bringt das ca. 140PS Triebwerk zusammen mit der Automatik leider nicht so richtig auf die Strasse. Der Fahrkomfort und Geräuschkulisse sind aber sehr angenehm und erlauben auch lange Highway Touren. Die Verarbeitung des Amis ist ok, offenbar hat man sich hier von Opel etwas helfen lassen.

20140720_080108Die auf der delta-Plattform aufbauende und damit zum Opel Astra verwandte Limousine kann jedenfalls weitestgehend überzeugen. Die Zeiten in denen amerikanische Autos enorm viel Sprit brauchen sind übrigens auch vorbei – mit umgerechnet 8 Litern zügig durch Kalifornien, das geht schlimmer. Deutlich angenehmer als das Toyota Weltauto Vios ist der Cruze auf jeden Fall.

20140720_080044Etwas weniger überzeugend die Bedienung im Innenraum. Ziemlich viel Ablenkung entsteht, wenn man versucht den Sender zu wechseln. Die Bedienlogik und der Touchscreen könnten etwas mehr Apple vertragen… Nicht ganz so überzeugen kann auch die Klima-Automatik, entweder null Leistung oder volle Leistung – von echter “Automatik” und konstanter Temperatur kann nicht die Rede sein.

 

Bleibt wie immer die Frage – would you buy one?

Well – if I have to, yes. Der Cruze ist ok, Ausstattung ist gut, Verbrauch geht in Ordnung, Optik is ok und der Preis nicht schlecht. Sollte GM auch was an der Qualität von Opel gelernt haben, dann ist der Chevy eine Alternative zu Toyota, KIA & Co…  aber nur für Amerika ;-)

 

 

325i Coupé muss gehen – was kommt?

30. August 2014 von iviz

Es ist soweit – 2014 wird das Jahr in dem ich das Coupé nach bald 184.000 km verkaufen werde! Kaufvertrag ist schon unterschrieben und das Auto wartet nun auf seine Abholung.

Nach fast 5 Jahren geht die Zeit mit dem 6-Zylinder Benziner dem Ende entgegen. Mir hat der 3er sehr viel Freude bereitet. Nur einmal in all den Jahren musste ich ausserplanmässig in die Werkstatt und konnte auch nicht weiterfahren. Anfängliche Schwierigkeiten mit Windgeräuschen und Ventilen sind vergessen. Die Sorge um das Getriebe blieben bis zu Letzt, ohne sich zu bewahrheiten.

Insgesamt war der 3er mit akzeptablen Kosten zu bewegen – Durchschnittsverbrauch insgesamt 9,2 Liter / 100km und moderate Werkstattkosten zeichnen das Coupé aus. Bei Reifen war es dann doch etwas teurer – dank RFT und 17″. Ohne Wertverlust hat jeder Kilometer 0,20 cent (Benzin, Werkstatt, Reifen, Pflege) gekostet – mit Wertverlust 35 cent/km. Für ein Premiumfahrzeug aus meiner Sicht akzeptabel.

Ich werde das Coupé vermissen – Danke BMW!

 

Toyota Vios – The car for KL

27. April 2014 von iviz

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Seit langem habe ich mal wieder etwas “Mietwagen-Lotto” gespielt. Meine Buchung eines Mietwagens am internationalen Flughafen von Kuala Lumpur ergab keinen 6er… sondern mehr so zwei richtige, wenn überhaupt.

Für 650 US$ hatte ich die Freude, zwei Wochen einen Toyota Vios der zweiten Generation bewegen zu dürfen. Die Geschichte des Vios – ein Beispiel wieso Toyota immer noch mehr Gewinn als VW macht – lässt sich gut auf Wikipedia nachlesen. Mein Exemplar hatte 170.000km auf malaysischen Strassen hinter sich – als Mietwagen wahrlich kein leichtes Leben.

20140307_195919Machen wir es kurz – would you buy one?

Hell, no! – langsames Automatikgetriebe, schlechte Sitze, schlaffer Motor, lieblose Kunststoffe, laut… Toyota Weltauto halt und deshalb genau richtig für KL ;-)

WordPress 3.8.2 Update erfolgreich

13. April 2014 von WPM

1er-bmw-info.de erfolgreich auf WordPress 3.8.2 upgedated.

Wenn Ihr Fehler finden solltet – insbesondere im Layout bitte kurz melden.

Danke

1er-bmw-info Team

Gebrauchter Supersportler? – Kein Problem – go to NAZA World

10. März 2014 von iviz

Wenn sich jemand mit den Gedanken trägt, einen Supersportwagen aus zweiter Hand kaufen zu wollen, dann hätte ich hier den optimalen Vorschlag. Nehme den Flieger von Frankfurt nach Kuala Lumpur und mache ein Besuch bei der Naza World. Dort bekommt man neben grossen Toyotas auch Markenware der Super-Car-Liga aus Deutschland, Italien oder England. Auf günstige Preise sollte man aber nicht hoffen, dank Import-Zöllen auf Neuwagen hergestellt ausserhalb von Malaysia – sind die Gebrauchten hier fast so teuer wie neue bei uns… aber man kommt irgendwie näher dran ;-)

Ach ja… man kann bei den Jungs auch neue Autos kaufen, z.B. Maserati und Ferrari ;-) Falls man keinen Gebrauchten will… cooler Nachmittag – noch nie war ich einem Ferrari Enzo und einem Maserati MC12 so nah!

740d XDrive – Komfortabler Dampfhammer mit viel Spielzeug an Board

20. Oktober 2013 von iviz

Für bestimmte Tage darf es auch mal was sein… in meinem Fall war es ein 740d xDrive mit üppiger Ausstattung für 4 Tage. Die dunkle Limousine ist beeindrucken wie sie satt auf den Rädern steht und jede noch so grosse Parklücke lässig füllt.

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Um es kurz zu machen, Klagen über Qualität, Komfort oder Leistungsmangel kann man sich getrost sparen. Das Triebwerk im 740d macht zusammen mit dem Allrad aus der Staatskarosse im Handumdrehen einen hochleistungs Sportwagen. Die Luftfederung stellt auf Sportwagen und ab geht die Post! Ansatzlos und ohne grosses Murren fährt sich dieser Siebener jenseits der zulässigen Geschwindigkeiten auf kurvigen Landstrassen, so das selbst Sportwagenfahrer erstaunte Blick werfen. Bei 313 PS und 630 NM Drehmoment ist es kein Wunder, dass der Bayer ziemlich viele andere Verkehrsteilnehmer hinter sich lässt. Auf Autobahnstrecken überzeugt der Siebener mit sehr leisen Windgeräuschen, niedrigen Abrollgeräuschen und unglaublichen Durchzug von 140 bis 250… vergeht nicht viel Zeit!
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Die Ausrüstung des mehr als 100.000 Euro kostenden Gefährts, lässt auch keine Wünsche übrig. Vielfach verstellbare Sitze, umfangreiches Navi- und Multimediaangebot, sowie Head-Up-Display, Spurhalte-Assistent und Abstandsregeltempomat liefern fast alles was aktueller Automonilbau zu bieten hat. Wobei die viel gelobten BMW Navis anfangen, wirklich abzulenken.

Etwas was mir beim 3er auch schon aufgefallen ist und sich im 7er in noch extremer Weise fortsetzt.

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Das kann das Head-Up Display nur bedingt wieder gut machen, die Idee aus Kampfflugzeugen ins Auto zu übernehmen ist nicht neu (in Ami-Land bei Cadillac schon Ende der 90er im Programm). Dafür trägt aber das Abstandsregeltempomat zu einer sehr entspannten Fahrweise auf Autobahnen bei und meistert fast alle Situation ohne Probleme.

Der Verbrauch hält sich übrigens trotz engagierter Fahrweise in Grenzen, 9 Liter auf 100 km ist wirklich respektabel für ein solches Schiff. Dafür reisen 4 Personen schnell und komfortable von A nach B – auch über sehr lange Strecken. Der Kofferraum bietet Platz für viel Gepäck und hat natürlich eine elektrische Kofferraumklappe… wie so ziemlich alles in diesem 7er BMW elektrisch verstellbar ist.

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Bleibt die Frage wieso sollte man sich einen 740d xDrive kaufen und dafür im Grundpreis schon 10.000 Euro mehr als für einen 730d bezahlen… mit 84.600 Euro Grundpreis langt der 740d zwar nicht ganz so heftig hin wie sein grosser Bruder 750d, aber dennoch ist es verdammt viel Geld.

Bleibt also die Frage … Would you buy one?

Well, no …. der Siebener ist ein super Auto, keine Frage, aber ein 730d ist nicht viel schlechter als ein 740d und im Stau sind beide gleich schnell ;-)

Familienzuwachs – VW Polo als Zweitwagen

01. März 2013 von iviz

VW Polo

In 2012 war es dann doch irgendwann mal soweit. Nach Umzug und etwas schlechter ÖPNV Anbindung, musste ein zweites Auto her. Nach etwas Überlegung Ende 2011, viel am Ende die Wahl auf einen Volkswagen Polo 1.2 Trendline 5-Türen.

Möchte man genau sein, so viel die Entscheidung auf einen ein Jahr alten portugiesischen VW Werkswagen mit 17.000km auf der Uhr. Die Ausstattung ist bescheiden aber ausreichend, der Motor mit seinen 1.2 Litern und 69 PS bringt den kleinen Flitzer bis 130 gut in Fahrt.

Neben ESP, Zentralverriegelung und elektrischen Fensterhebern war noch das schicke pepper grey Metallic und die Klimaanlage enthalten. Das griffige Lenkrrad hat man dem kleinen Lederpaket zu verdanken. Mit Garantie, frischer Inspektion, Zulassung und Winterrädern sind am Ende knapp 11.500 Euro fällig gewesen.

Wir hatten noch kurz überlegt einen VW UP an Stelle des Polo zu nehmen, aber der wäre 200 Euro teurer gewesen und hätte mehre Wochen Lieferzeit gehabt… so stand der Polo nach nur 3 Tagen vor der Türe.

VW Polo Kofferraumvolumen

Bisher haben wir auch schon einige Runden gedreht. Es sind mittlerweile fast 23.000km auf der Uhr. Die gut 6.000km wurden im Schnitt mit 6,45 l/100km absolviert. Bedenkt man, dass der Polo überwiegend im Stadtverkehr bzw. Kurzstreckenbetrieb läuft, ist das noch ok. Dass der kleine Wolfsburger (pardon Portugiese) auch für lange Strecken geeignet ist, konnte er auf einer Fahrt nach München und zurück beweisen. Gut 1200km an einem Wochenende waren für Auto und Insassen kein Problem.

Man sollte es gar nicht glauben, aber 4 Erwachsene können in dem Polo auch für mittlere Strecken bequem (nicht unbedingt schnell) Reisen. Auch der Kofferraum zeichnet sich durch praktische Details (doppelter Ladenboden z.B.) aus und schluckt ne ganze Menge.

Bisher haben wir den Kauf nicht bereut, auch die sonstigen Kosten wie Steuer und Versicherung halten sich absolut im Rahmen. Wenn er jetzt noch eine Automatik hätte, würde ich damit sogar jeden Tag zur Arbeit fahren ;-)

 

TopGear Series 19 is back

28. Februar 2013 von iviz

Falls es noch nicht alle Leser gemerkt haben… We are back! TopGear ist zurück!

Die Videopreview auf topgear.com gibt einen “kleinen” Ausblick. Ich kann nur empfehlen, sich die Folgen irgendwie zu besorgen, es lohnt sich!!

Nicht nur schaffen es die Jungs mal wieder hervorragend über Autos zu sprechen, es sind wie immer auch atemberaubende Bilder, geniale Kameraführungen und a lot of bombshells dabei.

Und ja, man kann mit Autos Tennis und Rugby spielen ;-)

 

Neuer 320d – gutes Auto – schlechtes iDrive

24. Februar 2013 von iviz

BMW 320d Limousine in schwarz

Es ist schon länger her, dass ich ein Upgrade bei einem Mietwagen bekommen habe. Letztens war es mal wieder soweit, meine Anmietung eines Golfs wurde zu einem neuen 3er BMW mit gerade mal 3000km auf der Uhr! Yeah!

Zunächst muss man sagen, der aktuelle 3er kommt wesentlich erwachsener daher, als der E9x Vorgänger. Nicht nur wirkt das Auto etwas größer, es ist auch im Innenraum deutlich größer geraten. Ich meine sogar, dass zumindest Fahrer und Beifahrer noch luftiger und angenehmer sitzen als in einer E-Klasse. Auch das Gepäck und die Gäste auf der Rückbank reisen nun mit deutlich mehr Platz.BMW320d_4Auch das Fahrverhalten hat BMW mit dem Generationswechsel deutlich verbessert. Die Limousine liegt gut auf der Strasse und reagiert auch bei schlechtem Untergrund mit guten Dämpferraten, lässt aber noch genügend Rückmeldung zu, so dass man auch mal sportlich definiert fahren kann.

Die 7 Gang Automatik in Kombination dem 4-Zylinder Diesel macht einen sehr guten Job. Auf den mehreren 100km die ich gefahren bin, merkte man kein einziges Schaltrucken und dank des Drehmomentberges des Diesel ist man jederzeit “sprintfähig”. Eine manuelle Schaltfunktion braucht es bei der Getriebe / Motor Kombination jedenfalls nicht.
Das Geräuschsniveau der Limousine liegt deutlich unter dem des alten 3er. Weder Motor noch Windgeräusche sind bei normaler Autobahngeschwindigkeit störend, hier ist ein echter Fortschritt zu merken.

BMW320d_6Ein Rückschritt ist in meinen Augen aber das neue iDrive. Trotz großem Bildschirm ist die Darstellung viel zu klein und unübersichtlich geraten. Gerade im Navigationsmodus ist zwar der Splitscreenmode eine schöne Sache, aber während der Fahrt die unzähligen kleinen Symbole zu interpretieren, fällt nicht immer einfach. Die Routenführung und Ansagen hingegen sind gut gelungen und auch die grafische Umsetzung der Fahrspurennavigaion in Kombination mit dem Multifunktionsdisplay ist state of the art Navigation. Mein iPhone 3GS hatte keine Probleme per Bluetooth gekoppelt zu werden, Freisprechen war kein Problem. Die Übertragung eines Audiostreams war aber leider nicht möglich.

Ein Rückschritt ist in meinen Augen auch die iDrive Bedienung. Diese sollte ja durch die neuen Direktwahltasten vereinfacht werden. Damit ist es aber nur schlimmer geworden, da man nun nicht mehr, durch langes drücken des Controllers, blind zwischen den Funktionen springen kann. Insgesamt ist die Funktionsvielfalt des iDrives so gigantisch, dass man extrem stark abgelenkt wird. Die Tiefe der Menüs hat nun bald schon das Niveau von Windows erreicht. Obendrauf kommt noch das Thema EfficientDynamics inkl. der Sport, Comfort und ECO Tasten, welches natürlich noch mal eigene Darstellungen im iDrive mitbringt. Lächerlich und unnötig ist der Sportmodus mit PS und Drehmomentanzeige im iDrive Display…

BMW320d_2Auch nicht ganz so gut gelungen ist der automatische Fernlichtassistent. Für meinen persönlichen Geschmack blendet das System im Alltag zu früh auf und zu spät ab.
Ansonsten fühlt man sich in dem 3er sofort zu Hause. Die Optik des Innenraums gefällt und die wichtigsten Funktionen sind dort wo man sie erwartet. Wieso BMW das Tempomat wieder auf die Lenkradtasten gelegt hat bleibt mir aber ein Rätsel. Ich fand die Lenkstockbedienung eingängig und auch bei Kurvenfahrten problemlos bedienbar. Die Sitzposition und Einstellbereiche sind bmw-typisch ohne jeden Tadel und perfekt nutzbar. Etwas enttäuschend sind dagegen die Seriensitze, hier bin ich von meinen Sportsitzen wohl etwas verwöhnt. Die Beinauflage fällt bei den Seriensitzen etwas knapp aus und der Seitenhalt ist auch nicht gerade üppig.

Kommen wir noch mal zum Motor zurück. Ich habe ihn bei sehr zurückhaltender Fahrweise mit etwas unter 5 Litern Diesel auf 100km bewegt, was echt ok ist. Braucht man den Diesel für schnellere Touren steht die Leistung jederzeit zum Abruf bereit.

BMW verlangt für die 320d Steptronic als ED Version ganze 37.610 Euro Grundpreis. Das ist schon ein stolzer Preis, der sich mit ein paar Extras noch problemlos um mehrere 10.000 Euro steigern lässt.BMW320d_3

Bleibt die Frage: So would you buy one?…. Well, no. Der aktuelle 3er ist ein sehr schickes Auto, aber teuer und das iDrive in seiner genialen Idee wurde stark verwässert. Für den Neupreis des aktuellen 3er gibt es gut ausgestattete 520d ab BJ 2011, das dürfte die bessere Wahl sein!

Besuch der Classic Remise Düsseldorf

15. Februar 2013 von iviz

An einem der letzten Wochenenden haben wir die Classic Remise in Düsseldorf besucht. Unten findet Ihr ein paar Bilder.

144.444km im Coupé

09. Februar 2013 von iviz

Noch nie habe ich mit einem Auto mehr als 140.000km auf dem Tacho gehabt. Grund genug sich über das Auto ein paar Gedanken zu machen.

Erst kürzlich hatte ich in einem Taxi vom Flughafen Nürnberg in die Stadt eine Diskussion mit einem Taxifahrer. Der Inhalt unserer Unterhaltung wurde durch ein Telefonat mit seiner Werkstatt bestimmt. Einer seiner Taxen, ein 5er BMW, brauchte schon den zweiten Austauschmotor in 200.000km… keine sonderlich gute Quote für ein Taxi. Zugegeben, die E-Klasse in der wir fuhren war alt und hatte deutlich über 300.000 km auf der Uhr und sah noch ordentlich aus. Für den Taxifahrer war das Bild klar, … nie mehr BMW.

Nun fahre ich kein Taxi und auch keinen Turbo Diesel, aber so ganz wohl war mir nach der Fahrt nicht. Als nun also am Donnerstag die Anzeige auf 144.444km sprang, da war das ungute Gefühl wieder da. Seit dem meine ich auch mehr Klappern, Rauschen und Rappeln zu vernehmen… läuft der 6 Zylinder wirklich so weich wie am Anfang? Ist der Geradeauslauf wirklich noch so wie früher oder sind es nur die doofen Winterreifen? Dabei war das Coupé noch im Herbst ohne Probleme durch den TÜV gekommen, der Prüfer hatte keinerlei Beanstandung.

Schaue ich auf die kommenden Monate, dann wird das Coupé aber so manche Zuneigung benötigen. Nicht nur ist mal wieder das Öl fällig, nein auch eine Fahrzeugcheck und der Mikrofilter wollen getauscht werden. Dann dürften auch neue Sommerreifen und spätestens im Winter neue Winterreifen anfallen. Es wird sich also läppern…. Und die Probleme mit der Ventilsteuerung habe ich noch schmerzlich in Erinnerung….

Trotzdem hat mich nicht nur die Fahrt mit dem Taxi in Nürnberg ins Grübeln gebracht. Wäre es nicht langsam an der Zeit? Laut mobile wäre das Coupé noch für um die 13 bis 14t€ an einen Händler zu verkaufen. Für knapp unter 35 t€ bekommt man von Mercedes E 220CDI T-Modell, über BMW 520d, Passat Variant, Seat Alhambra oder Audi A6 2.0 TDI eine ganze Menge interessanter Alternativen. Gar ein Porsche Boxter mit ein paar Kilometern wäre darstellbar.

Schaut man auf die Unterhaltskosten, dann sind natürlich die VW Produkte ohne Wertverlust etwas günstiger als BMW und Mercedes. Pro Monat ausgedrückt bewegt man sich also bei 30.000km pro Jahr laut Adac in einer Spanne von 300 (Seat Alhambra) bis 450 Euro (Porsche Boxter)… Insgesamt erscheint die (alte) E-Klasse da in einem wirklich interessanten Licht. Dank guter Ausstattung, auslaufendem Modell und solider Technik gibt es viele gebrauchte 220CDI mit moderner 7 Gang Automatik und niedrigen Kilometerleistungen. Deutlich günstiger als der aktuelle 5er und nur leicht teurer als der deutlich ältere A6 Avant.

Bleibt die Frage, lohnen sich 20.000 Euro, für nahezu die gleichen Unterhaltskosten im Monat oder sollte man nicht radikaler sein und direkt auf einen Smart umsteigen? Für die langen Strecken gebe es ja noch Sixt… Aber will ich jeden Morgen und Abend mit einem Smart fahren, werde ich mich an dem Anblick erfreuen können? Heute freue ich mich, wenn ich morgens oder abends in das 3er Coupé steige. Es macht einfach Spaß und sieht immer noch gut aus. Der Verbrauch mit im Schnitt über 9 Liter (war früher irgendwie weniger…) ist zwar nicht ganz zeitgemäß, aber dafür ist der Wertverlust nun auch sehr moderat und die Steuern für den Benziner holen doch einiges wieder raus.

Auch über ein Elektroauto habe ich nachgedacht, sehr lange sogar. Für meine tägliche Strecke zur Arbeit brauche ich mindestens eine Reichweite von 70km für Hin- und Rückfahrt. Im Sommer mag das ja mit den verfügbaren Modellen noch gehen, im Winter bei halbierter Akku-Kapazität wird es vermutlich schon schwieriger! Doch spätestens bei der Kostenbetrachtung wird klar – nein ein E-Auto ist nicht die Lösung.

So… nun erstmal genug der Überlegung, ich glaube ich bleibe noch etwas bei Coupé… fährt ja noch :-)

 

WordPress 3.5.1 eingespielt

09. Februar 2013 von WPM

Nach langer Zeit mal wieder ein Update auf das aktuelle WordPress gemacht. Gibt noch ein paar kleine Bugs, aber das werde ich versuchen möglichst schnell zu bereinigen.

Coupé weiter im Einsatz

28. Oktober 2012 von iviz

315i Coupé im Herbst

Es ist länger her, mein letzter Blog-Eintrag stammt aus dem April… mittlerweile haben wir Oktober.

Nicht nur hat BMW meinen Kulantzantrag wegen der kaputten Ventilsteuerung nicht stattgegeben, nein das Coupé durfte auch eine neue Scheibe, TÜV und seine Winterreifen bekommen. Nach der Enttäuschung durch die BMW Werkstatt und der Zentrale führt mein Weg bei Problemen nicht mehr zur Vertragswerkstatt sondern zu einer freien Innungswerkstatt im Nachbardorf. Den TÜV gab es ohne Beanstandung, die neue Scheibe, den Ölwechsel und denBremsflüssigkeitsservice zu deutlich günstigeren Konidtionen als bei BMW. Bisher bin ich mit meiner Werkstattwahl sehr zu frieden.

Ich fahre nun zum ersten Mal ein Auto, welches deutlich mehr als 100.000km auf der Uhr hat. Genau sind es mittlerweile sogar 135.000 km. Immer wieder bekomme ich von BMW, Mercedes und Audi Angebote ob ich nicht mein Auto eintauschen möchte. Zu Letzt gab es 520d Tourings zu günstigen Sonderleasingangebote oder als Werkswagen mit Preisschildern um die 40.000 Euro… ziemlich happig.

Wenn ich jeden Abend in mein Coupé steige, dann sind alle Anflüge von Tauschgelüsten erledigt. Das 6-Zylinder Coupé macht einfach zu viel Spaß und sieht zu gut aus… da es den TÜV ohne Probleme bestanden hat, bleibt es noch ein Weile bei mir :D

 

 

April 2012 ist kein guter Monat für das Coupé

07. April 2012 von iviz

Nach langer Zeit schreibe ich mal wieder ein paar Zeilen im Blog… der April 2012 war nicht gerade gut zum Coupé.

 

Life Line April 2012 - schwieriger Automonat

Fast hätte ich im März noch das Auto gewechselt. Beim BMW Händler um die Ecke gab es 18% Sonderrabatt auf 5er aus dem Lager. Dort stand ein neuer, sehr gut ausgerüsteter 520d, den ich sofort hätte haben können. Auch bei Mercedes und VW gab es gute Angebote für E 220CDI und VW Passat 2.0 TDI. Ich war in Versuchung geführt und das Coupé hätte mit 14.000 Euro auch noch bisschen was zur Anzahlung beigetragen… doch ich entschied mich dagegen. Nur 3 Tage später bekomme ich die Quittung.

Montag um 07:00 auf dem Weg zu Arbeit, kurz vor der A46 geht an jeder Ampel der Motor aus und die Warnleuchte für den Motor signalisiert Ihre Mitteilungsbereitschaft. Ich entscheide mich spontan dafür die nächste BMW Werkstatt aufzusuchen. Dort bekomme ich für die nächsten 36 Stunden einen neuen 118d mit sehr guter Ausstattung, dazu später mehr ;-)

Nach 1 1/2 Tagen steht das Coupé gewaschen vor mir und die Werkstatt verlangt für Teile, Arbeit und Mietwagen 360 Euro. Positionsgeber und Magnetventil der Nockenwellen- / Ventilsteuerung hatten den Geist aufgegeben und mussten ersetzt werden.

Doch damit nicht genug… nun will es auch noch Öl haben… harhar, wenn man mal mit anderen Autos liebäugelt wird man gleich bestraft.

 

Update auf WordPress 3.3

25. Dezember 2011 von WPM

Es ist Update-Zeit… WordPress 3.3 läuft.

Neue(s) Auto(s)?

25. Dezember 2011 von iviz

Das Jahr 2011 geht bald zu Ende und ich habe entgegen meiner Vermutung kein neues Auto angeschafft. Das Coupé tut unvermindert seinen Dienst. Mittlerweile sind deutlich über 100.000km auf dem Tacho. Bis auf die Automatik, deren Ruckeln langsam etwas bedenklich wird, erfreue ich mich fast täglich an dem Auto. So richtig habe ich mich daher nicht nach Alternativen umgeschaut.

Da ich aber mittelfristig einen Zweitwagen benötige, habe ich da etwas genauer hingeschaut. Wenn man 10.000 bis 15.000 Euro ausgeben kann, dann gibt es zahlreiche Kandidaten die es lohnt anzuschauen. Als Stadtauto kommen da der Smart und VW UP in Frage.  Wobei der VW Up im Rahmen einer ersten Probesitzung ganz passabel auftrat, allerdings als White UP mit schicken Innenraum die 15.000 Euro Grenze sprengt. Die zwei Sitze im Smart begrenzen die Nutzbarkeit erheblich und die geforderten Preise sind auch nicht von schlechten Eltern.

Als Kontrastprogramm habe ich mir Citroen C3, Hyundai i20, Suzuki Splash, Mazda 2, VW Polo und Suzuki Swift angeschaut. Der Splash macht einfach nur einen billigen Eindruck und scheidet mit seinem absolut schwammigen Fahrverhalten direkt aus. Hyundai i20 gefällt mit vollwertiger Ausrüstung, guter Verarbeitung und riecht dennoch noch Plastik. Der Mazda 2 fühlt sich mit dem kleinen Benziner etwas schwach an. Man merkt aber, dass das Fahrwerk auch gut und gerne 100 PS verträgt. Insgesamt macht der Mazda 2 schon Spaß, das Cockpit ist modern und qualitativ gut gestaltet.

Sehr überzeugend fährt sich der Suzuki Swift in der neusten Generation. Der 1.2 Liter 94 PS Benziner dreht willig hoch und erklärt, wieso der Swift als Mini Gegner gilt. Es ist egal ob Landstrasse oder Autobahn, mit dem Swift ist man vollwertiger Verkehrsteilnehmer und gehört durchaus zu den dynamischerem Teil des Fahrzeugbestands. Das Angebot des Händlers, einen vollausgerüsteten Swift für gut 13.400 Euro sofort bereitzustellen, überzeugt. In der Comfort Ausrüstung ist alles an Board, was man so braucht, dazu gehören Sitzheizung und iPod Schnittstelle. Die Qualität des Innenraums, insbesondere das in Höhe und Länge verstellbare Lederlenkrad überzeugen selbst mich. Der Innenraum ist fast auf Augenhöhe mit dem Polo, der als Tageszulassung dem Swift auch preislich ganz nah ist.

Die Entscheidung fällt an dieser Stelle nicht einfach, die Gesamtkosten für die Kandidaten habe ich noch nicht betrachtet. Der Suzuki lässt sich auch einfach auf Autogas (LPG) umrüsten, das könnte für die ganzen Kurzstrecken eine echte Alternative sein. Splash und i20 scheiden recht früh aus, C3 und Mazda 2 haben auch keine so richtig guten Argumente. Smart und UP sind im Vergleich zu Polo und Swift zu wenig Auto fürs Geld. Die anderen Marktteilnehmer wie Chevrolet Spark, Ford Fiesta und Opel Corsa schrecken mich schon im Vorbeigehen ab.  Das Cockpit vom Spark und Corsa wirken billig, beim Ford überzeugt mich die Bedienung einfach grundsätzlich nicht.

Eine Probefahrt im Polo dürfte offene Fragen und den direkten Vergleich mit dem Swift ermöglichen.

Eines ist jedoch jetzt schon sicher, auch  wenn es 2011 keine echte Kaufentscheidung gab, so kann ich die Suche 2012 fortsetzen :D

 

 

Coupé in der Inspektion

15. September 2011 von iviz

So nun sind die Zündkerzen und 100.000km Inspektion fällig. Bin mal gespannt, angeblich 280 Euro… Die Werkstatt hat nen schicken 520d dort stehen… muss ich mir beim Abholen mal genauer anschauen!