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118d vs. Golf 2.0TDI Strohfeuer

In der aktuellen Ausgabe der auto-motor-und-sport (8/2007) findet sich ein Vergleichstest zwischen neuen 118d und 2.0TDI Golf.

Nach der Wertung von ams verliert der 1er deutlich mit 477 zu 507 Punkten, ein Testergebnis das nicht wirklich erstaunt, sind die Testgebiete Innenraumgröße und Familientauglichkeit nach wie vor keine Paradedisziplin des Münchners.

Was allerdings bitter aufstößt, ist die Tatsache das der neue, völlig überarbeitet und mit den neusten Spritspartechnologien ausgerüstete 118d im Verbrauch nicht besser, sondern sogar leicht schlechter abschneidet als der vergleichsweise alte Golf.

Die ams-Normrunde ist allerdings bekannt dafür, den Verbrauch von Fahrzeugen etwas erhöht darzustellen. Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, nicht nur bietet der Golf nahezu die selben, in den oberen Gängen sogar bessere Fahrleistung, nein er ist mindestens genauso sparsam zu fahren.
Auto-Motor-und-Sport erläutert zusätzlich recht detailliert die Technologie des Einser und verweist zu Recht auf die vielen Ausnahmen wann gewisse Sparfunktionen nicht genutzt werden.

Der Vergleichstest zeigt erneut deutlich, dass die ECE Normrunden absolut utopische Werte produzieren, die im Falle des Einser um fast 50% in Realität übertroffen werden.

Für ams steht am Ende von 5 verlorenen Wertungskategorien fest:

„Schlimmer jedoch ist die Feststellung, dass sich das scheinbare Knistern der CO2 Themen zumindestens im Falle des BMW Einser bei näherem Hinsehen als Strohfeuer erweist.“

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