Nun hat sich in letzter Zeit meine Werkstatt nicht gerade von ihrer bestens organisierten Seite gezeigt. Zunächst das Thema „Ersatzwagen“ und dann das Thema „Scheibenwaschwasser“ haben bei mir nicht gerade zu Begeisterung geführt. Umso skeptischer war ich nun, als meine Serviceanzeige den Service Check für die 60.000 km forderte. Bei der Gelegenheit wollte man auch gleich die Türgriffe tauschen, die wiederholt bei kaltem Wetter gerade an der Fahrertüre hängen blieben. Die von mir beanstandete schlechte Wirkung der Handbremse sollte ebenfalls geprüft werden.

Für mich nach wie vor unverständlich, wieso man bei diesem Händler grundsätzlich auf die Annahme des Fahrzeugs auf der Hebebühne verzichtet. Obwohl dies sogar auf der Auftragsbestätigung steht, allerdings mit der Menge Null. Die sonstige Bedienung erfolgt freundlich, der Ersatzwagen stand bereit, wie angekündigt ein Mini Cooper D, was ich durchaus begrüße, Hauptsache etwas anderes als ein Einser. Warum man sich aber bei Abgabe wie Rückgabe grundsätzlich nicht in der Lage sieht dem Kunden zu erklären, was am Fahrzeug gemacht werden soll oder ob irgendwas getauscht werden musste, macht mich stutzig. Ob diese nur bei Service-Leasing Kunden der Fall ist oder ob jeder Kunde auf diesem Weg betreut wird, kann ich nicht sagen.

Zur Rückgabe war der Wagen gewaschen, offenbar durch die Waschanlage gefahren und von innen komplett ausgesaugt. Am Spiegel war ein aktueller Hinweis auf Zubehörprodukte aus dem Bereich „Multimedia & Navigation“ angebracht.

Bisher habe ich bis auf die Türgriffe und die Handbremse keine Beanstandungen am Einser, was die Zuverlässigkeit angeht.